Juni 30

Bereitstellung und Installation von Druckern per GPO bzw. GPP

Im nachfolgenden Blog-Eintrag wird die Bereitstellung und Installation von Druckern per GPO, genauer gesagt per GPP (Group Policy Preferences) beschrieben. Dabei spricht der Client während des Druckvorgangs den Drucker direkt an und arbeitet nicht über eine Druckerfreigabe.

Vorgehensweise;

Um einen Drucker per Gruppenrichtlinie zu installieren, muss der Drucker auf einem Server einmal installiert und freigegeben werden. Auch wenn die Freigabe später nicht zum Drucken verwendet wird, greift Windows bei der Druckerinstallation darauf zu, um die dort hinterlegten Treiber zu installieren. Der Druckername / Freigabename sollte ohne Sonderzeichen sein, da es ansonsten beim Anwenden der GPO zu einem Fehler kommen kann (“0×80070709 Der Druckername ist unzulässig.”).

Damit bei Windows 7 Rechnern die Treiberinstallation erfolgt, muss unter “Computerkonfiguration → Richtlinien → Administrative Vorlagen → Drucker” der Punkt “Point-and-Print-Einschränkungen” aktiviert werden. In diesem Punkt muss dann noch unter “Sicherheitshinweise” bei “Beim Installieren” und bei “Beim Aktualisieren” auf “Warnung oder Aufhebungsanforderung nicht anzeigen” gestellt werden. Unter “Computerkonfiguration → Einstellungen → Systemsteuerungseinstellungen → Drucker” können nun die Drucker hinzugefügt werden.

Als Druckerpfad muss zwingend der freigegebene Drucker angegeben werden. Falls es im Eventlog zu der Meldung kommt “Druckername unzulässig”, sollte es mal ohne FQDN getestet werden (\\Server\EtagenDruckr).



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Veröffentlicht30/06/2014 von Arnd Rößner in Kategorie "Allgemein