Januar 30

Topthema d!conomy cebit 2015

– Jack Ma und Angela Merkel bei Eröffnung dabei

– Prominente Sprecher bei CeBIT Global Conferences

– Partnerland China mit mehr als 600 Ausstellern

Hannover. Das größte Partnerland aller Zeiten, starke Themen und Sprecher und ein Fokus auf die rasante Digitalisierung – in gut sechs Wochen startet in Hannover mit der CeBIT 2015 die weltweit wichtigste Veranstaltung für IT und Digitalisierung. Eröffnet wird die Veranstaltung am Abend des 15. März unter anderem von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem Gründer des chinesischen Internet-Konzerns Alibaba, Jack Ma. „Wir erwarten eine sehr starke CeBIT. Mit dem Topthema d!conomy stehen die Digitalisierung und damit die rasante Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt“, sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, am Mittwoch in Hannover vor mehr als 100 internationalen Journalisten. „Die digitale Economy – kurz d!conomy – wird sich als Thema auf nahezu allen Ständen der Unternehmen, in den CeBIT Global Conferences und den vielen Fachforen in den Messehallen wiederfinden. Die Digitalisierung ist der Megatrend.“

CeBIT zeigt die gesamte Bandbreite der Digitalisierung

So werde auf der diesjährigen CeBIT die gesamte Bandbreite der Digitalisierung erlebbar, mit allen Chancen und auch mit den Herausforderungen, sagte Frese. „Das Digitale ist nicht mehr nur Soft- oder Hardware. Das Digitale ist strategische Entscheidung und kulturelle Veränderung, die jedes Unternehmen in jeder Branche betrifft. Die Besucher der CeBIT finden konkrete Antworten auf ihre individuellen Fragestellungen, um die Innovations- und Leistungsfähigkeit ihrer Unternehmen auch künftig zu erhalten. “

Große Chancen ergeben sich für Unternehmen etwa aus dem Internet der Dinge („Internet of Things“), das sich in nahezu allen Bereichen der CeBIT spiegelt. „Dabei geht es nicht nur um ein intelligentes Endprodukt mit Internetanschluss, sondern um die gesamte Wertschöpfungskette des Internets der Dinge. Von den Sensoren über die Netzwerke und Analyse-Tools bis hin zu den Rechenzentren. Jeder, der in einem Unternehmen Verantwortung trägt, muss die Chancen und grundlegenden Veränderungen des Internets der Dinge verstehen, weil es alle Branchen betrifft.“

Innovationsbandbreite und disruptive Ideen

Gleichzeitig werde die CeBIT in diesem Jahr so jung und facettenreich wie noch nie. In den 15 Hallen auf dem Messegelände werden rund 350 junge Unternehmen erwartet. „Startups sind oft Ideengeber und Treiber von Innovation. Sie setzen schneller neue Impulse um und denken ganze Wertschöpfungsketten mit digitalen Ansätzen radikal neu.“ Beeindruckend werde auch die Präsentation der 50 Finalisten des internationalen Startup-Wettbewerbs CODE_n, der in diesem Jahr unter dem Motto „Into the Internet of Things“ steht.

Weitere junge Unternehmen stellen ihre Geschäftsideen und Anwendungen in der Halle 11 in dem neuen Bereich SCALE 11 vor, der dem gesamten Ökosystem um Startups als Plattform für die Geschäftsentwicklung dient. Neben den Startups sind dort auch internationale Konzerne mit ihren Inkubatoren, Finanzinvestoren und Beratungsunternehmen vertreten. Die ebenfalls in Halle 11 platzierte Developer World bringt die jungen Unternehmen mit Software-Entwicklern zusammen. „Wir werden auf der CeBIT eine sehr kreative und geschäftstüchtige Atmosphäre erleben. Möglicherweise ist ja auch das nächste große Ding dabei“, sagte Frese. Auch die Halle 9 mit dem Schwerpunkt Research & Innovation werde auf den Ständen der Hochschulen und Forschungsinstitute zahlreihe Spin-off-Unternehmen präsentieren.

Topsprecher bei CeBIT Global Conferences sorgen für Inspiration

Die CeBIT Global Conferences, eine der wichtigsten IT-Konferenzen weltweit, wurde weiter gestärkt. Frese: „Mit ihrem Programm werden die CeBIT Global Conferences sehr inspirierend für die Teilnehmer sein.“ Neben dem US-Internet-Ökonomen Jeremy Rifkin und dem Investigativ-Journalisten Glenn Greenwald haben unter anderen auch der stellvertretende Generalsekretär der Nato Dr. Jamie Shea, der weltweite Marketing-Chef von Samsung, Won Pyo Hong, der CEO von Infosys, Vishal Sikka, der Chef von Huawei Enterprise, Lida Yan, der Mitgründer des chinesischen Handyherstellers Xiaomi, Lei Jun, der Gründer von „Better Place“, Shai Agassi, der Europa-Verantwortliche von AirBnB, Olivier Gremillon, TransferWise-Mitgründer Taavet Hinrikus sowie die Rocklegende Peter Maffay zugesagt.

Sicherheit als Voraussetzung für die d!conomy

Ebenso wie bei den CeBIT Global Conferences werde das Thema Sicherheit in den Messehallen eine wichtige Rolle spielen. In der Halle 6 geht es um digitale Sicherheitsanwendungen, die helfen können, die Milliarden-Schäden zu minimieren, die durch Cyberangriffe weltweit entstehen. In der Halle 12 präsentieren die Unternehmen neue Lösungen aus dem Bereich Physical Security. Dies wird den erstmals auf der CeBIT ausgerichteten Bereich „DatacenterDynamics@CeBIT“ als größte Fachkonferenz und -ausstellung rund um das moderne Rechenzentrum ergänzen. Bei „DatacenterDynamics@CeBIT“ arbeitet die Deutsche Messe mit dem international renommierten Veranstalter „DatacenterDynamics@CeBIT“ aus London zusammen.

Partnerland China

Mit Blick auf das Partnerland betonte Frese: „China wird das stärkste Partnerland aller Zeiten.“ Die Nation setze mit großer Innovationskraft alles daran, eine Spitzenposition im internationalen IT-Markt zu übernehmen. „Wir erwarten mehr als 600 Aussteller aus China, darunter internationale Konzerne wie Alibaba, Huawei, Xiaomi und ZTE.“ Gleichzeitig biete China nach wie vor auch für ausländische IT-Anbieter große Wachstumspotenziale.

Insgesamt zeigte sich Frese sehr zuversichtlich. „Sechs Wochen vor der Veranstaltung zeigen unsere wichtigen Indikatoren einen positiven Trend. Wir haben sehr starke Reaktionen aus dem Markt.“ Dies spiegelt sich auch in der Rückkehr von namhaften Unternehmen wie beispielsweise Alcatel-Lucent Enterprise Deutschland, Amazon Webservices, Rittal, Schneider Electric und Konica Minolta wider. Zahlreiche Aussteller haben ihre Stände im Vergleich zum Vorjahr noch einmal ausgebaut, etwa Samsung, Huawei, Hasso-Plattner-Institut, Intel, HP und ZTE. Volkswagen und RWE engagieren sich bei SCALE 11 als Industriepartner und der Elektroauto-Pionier Tesla stellt erstmals im Bereich IT enables in der Halle 12 aus.

Konkreter Mehrwert für mittelständische Unternehmen

Vor allem mittelständische Unternehmen müssten sich im digitalen Zeitalter weiterentwickeln und ihre Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle mit digitalen Instrumenten in ihre strategische Agenda aufnehmen, ergänzte Frese. „Immer mehr Studien zeigen, dass Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad erfolgreicher im Wettbewerb sind – und genau deshalb ist ein Besuch der CeBIT so wichtig“, sagte Frese.

Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen weitet die CeBIT daher ihre Angebote aus. Neben einem Online-Test zum digitalen Reifegrad von Unternehmen auf cebit.de bieten unabhängige Experten in der Halle 5 Beratung kleinerer und mittlerer Unternehmen anhand konkreter Beispiele an. In einer neu geschaffenen Mittelstandslounge können sich Unternehmen mit anderen Anwendern auf Augenhöhe austauschen. „Mit diesen neuen Angeboten bauen wir unser Konzept der 100-prozentigen Fachbesucher-Veranstaltung mit inhaltlicher Tiefe konsequent weiter aus und bieten insbesondere dem Mittelstand konkreten Mehrwert.“

Quelle: Cebit


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Veröffentlicht30/01/2015 von Arnd Rößner in Kategorie "Allgemein