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Big & Open Data beflügelt EU Wirtschaft mit 206 Milliarden Euro bis 2020

Big & Open Data beflügelt EU Wirtschaft mit 206 Milliarden Euro bis 2020 – Niedersachsen profitiert jetzt schon von Microsofts Offenheit

Europaweite Studie sieht offene Datenpolitik für Regierungen, Unternehmen und
Bürger als massiven Wirtschaftsmotor / Niedersachsen mit Cloud basiertem
Hochwasserwarnsystem auf Windows Azure Basis als nationaler Vorreiter
Unterschleißheim, 04. Februar 2014. Big Data und Open Data zählen zu den
heißesten Trends der IT-Branche. Welchen wertvollen Einfluss die offene und
maschinenlesbare Bereitstellung großer Datenmengen für Europa haben kann, zeigt
eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts demosEUROPA und des Warsaw
Institute of Economic Studies „Big & Open Data in Europe – A growth Engine or a
Missed Opportunity?“. Entsprechende politische Maßnahmen vorausgesetzt,
prognostiziert die Untersuchung bis zum Jahr 2020 ein BIP-Wachstum der 28 EU
-Länder um 1,9 Prozent (206 Milliarden Euro), was dem EU-Wirtschaftswachstum
eines ganzen Jahres entspricht. Welche positiven Effekte Big und Open Data
Technologien bereits heute in Deutschland erzielen, zeigt das
Hochwasserwarnsystem des Landes Niedersachsen. Eine skalierbare Cloud-Lösung auf
Basis von Windows Azure hilft, die Bevölkerung rechtzeitig vor Gefahren zu
warnen, indem sie relevante Informationen öffentlich im Web bereitstellt.
Big und Open Data: Vorteile für Regierungen, Unternehmen und Bürger
Mit dem Zugriff auf maschinenlesbare Daten erhalten Bürger in Europa leichteren
Zugang zu relevanten Informationen. Davon profitieren Datenbereitsteller, wie
öffentliche Ämter, und Datennutzer, wie Bürger, Unternehmen und Vereine. Open
und Big Data Maßnahmen unterstützen laut der Studie wirtschaftliche und
technologische Innovationen. Ein einfacher und unkomplizierter Zugriff auf
maschinenlesbare Daten führt öfter zu neuen Zusammenhängen und Einsichten,
welche zum Beispiel App Entwickler für neue Geschäftsmodelle nutzen können.
Größere Transparenz hilft Behörden und öffentlichen Verwaltung bei ihrer Arbeit:
Der britische Staat hat Leistungsdaten einzelner Schulen zur Verfügung gestellt.
Der Guardian GCSE School Guide hat diese Daten aufbereitet, so dass Eltern
relevante Informationen über Schulen in ihrer Umgebung selbst finden und
vergleichen können. Eine offene Informationspolitik kommt den Bürgern direkt
zugute, da sie die öffentlichen Einrichtungen deutlich effizienter als bisher
nutzen. Auch privaten Unternehmen bietet eine stärkere Big und Open Data Politik
enorme Wachstumspotenziale.

Hochwasserwarnung dank Big und Open Data in Niedersachsen
Ein deutsches Vorzeigeprojekt für die sinnvolle Umsetzung moderner Big und Open
Data Technologien ist das Cloud basierte Hochwasserwarnsystem in Niedersachsen.
Im Hochwasserfall bereitet das System zahlreiche Messdaten zuverlässig auf und
stellt sie Behörden und Öffentlichkeit online
(http://www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de) schnell zur Verfügung. Damit die
Daten auch bei hohem Nutzeraufkommen zeitnah auf dem öffentlichen Webportal zur
Verfügung stehen, kommt eine hochverfügbare und skalierbare Cloud-Lösung auf
Basis von Windows Azure zum Einsatz, oft ergänzt durch ein Data Management
System wie CKAN (Comprehensive Knowledge Archive Network). Das Niedersächsische
Hochwasserwarnsystem ist ein Beispiel dafür, wie große Datenmengen verarbeitet
und zum Allgemeinwohl öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Mit Open Data
fördert die öffentliche Hand die Wirtschaft und stellt dem Steuerzahler
maschinenlesbar Daten zur Verfügung. „Das Potenzial und die Möglichkeiten von
Open Data zur Steigerung der Wirtschaftsleistung sind riesig und wir fangen
gerade erst an, sie zu heben“, so Richard Seibt, Vorsitzender des Vorstandes
Open Source Business Foundation e.V.. „Offene Cloud Plattformen leisten hierbei
einen unverzichtbaren Beitrag, damit Softwareunternehmen die Daten
plattformübergreifend, zum Beispiel über Apps auf mobilen Devices, Bürgern und
Unternehmen nutzbringend zur Verfügung stellen können.“
Auch im Rahmen der weltweiten Initiative „Microsoft CityNext – Gemeinsam für die
Stadt von morgen“ engagiert sich Microsoft für den Einsatz von innovativen
Technologien mit ausgewählten Partnerstädten wie Hamburg, Barcelona oder Moskau,
um die notwendige Modernisierung des öffentlichen Sektors voranzutreiben. Dazu
zählt auch der Einsatz von Open Data Plattformen
(http://www.microsoft.com/citynext).

Mit Windows Azure Daten speichern, veröffentlichen, teilen, finden und nutzen
Im Rahmen seiner Offenheitsstrategie unterstützt Microsoft Open Source Daten
Management Systeme wie CKAN. Das System wird bereits von zahlreichen
Regierungen, Universitäten und Unternehmen eingesetzt, um große Datenmengen
katalogisiert öffentlich zur Verfügung zu stellen. Über das VMDepot von Windows
Azure erhalten öffentliche Einrichtungen aber auch Unternehmen mit CKAN ein
kostenloses Katalogsystem, um offene Daten zu veröffentlichen, zu teilen, zu
finden und zu nutzen“, so Andreas Urban, Leiter Open Source Strategie bei
Microsoft Deutschland. Das Microsoft VMDepot ist ein von der Community
erstellter Katalog von virtuellen Open Source Images für Windows Azure, über die
sich einfach und schnell vorkonfigurierte Open und Big Data Lösungen
installieren lassen.

 

Viele Grüße Arnd Rößner



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Veröffentlicht06/02/2014 von Arnd Rößner in Kategorie "Allgemein